~ Ökobilanz ~

   Wasser geht uns alle an, denn wir sind (zum größten Teil) selbst Wasser. Insofern sollte auch die Ökobilanz eine Rolle in unserer Entscheidung spielen, welches Wasser wir täglich zu uns nehmen.

   Brot für die Welt kommt in einer Informationsschrift zum Thema ‘Menschenrecht Wasser’ zu einem absolut eindeutigen Schluss: “Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist Flaschenwasser also keine Alternative zum Leitungswasser.” Die Schweizer Sektion der Umweltorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) beauftragte die Universität Genf mit einer Studie zu den ökologischen Fragen, die in Zusammenhang mit Flaschenwasser entstehen. Auch hier war das Ergebnis eindeutig: Die Studie zeigte, dass der Kauf von Flaschenwasser nicht nur bedenklich für die Umwelt ist, sondern auch eine Verschwendung von Geld darstellt.

   Die Herstellung, die Abfüllung und der Transport von vielen Millionen Flaschen Wasser führen ebenso wie die Verbrennung von Einwegflaschen zu erheblichen Umweltbelastungen. Weltweit werden jährlich insgesamt ca. 1,5 Millionen Tonnen Kunststoff zu Flaschen verarbeitet, von denen der überwiegende Teil irgendwann auf Müllkippen landet. Die Herstellung von Kunststoffflaschen verbraucht zusätzlich zu den Rohmaterialien auch für die Produktion Energie und fossile Rohstoffe.  Mit jeder Flasche Wasser, die wir als Einwegflasche kaufen, werfen wir eine Flasche weg! Oft landen die Plastikflaschen nicht einmal im Müll, sondern irgendwo in der Natur, am Straßenrand oder den Meeren. Zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland treibt mittlerweile eine drei Millionen Tonnen schwere Plastikinsel, die so gross ist wie Mitteleuropa, und die überwiegend aus Plastikflaschen und -tüten besteht.

   Bei Mehrwegflaschen sind es die Transportwege - teilweise Hunderte von Kilometern oder um den halben Globus herum - und die Reiningungskosten beim Wiedergebrauch, die in der Ökobilanz negativ zu Buche schlagen.

  
  
”Einer Schweizer Studie zufolge belastet abgefülltes Wasser die Umwelt je nach Verpackung und Transportweg bis zu 1000 Mal so stark wie Leitungswasser. Im schlimmsten Fall werden für die Anlieferung einer Literflasche Mineralwasser aus dem Ausland 0,3 Liter Erdöl verbraucht. Anders ausgedrückt: Auf drei Schlucke Wasser kommt ein Schluck Öl.
   Im Ausland ist es daher unter fortschrittlichen Stadtverwaltungen fast schon in Mode gekommen, Mineralwässer mit einem Bann zu belegen: In Liverpool und Göteborg, New York und San Francisco soll zumindest in Regierungsgebäuden nur noch Wasser aus der Leitung getrunken werden. Mit Ihrer Mineralwasserflasche können Sie sich dort nur vor die Tür stellen - zu den Rauchern.”
                                         Aus: GEO das neue Bild der Erde 7/2009 ‘Das Grüne Gewissen’
 














   Noch gravierender sind oft die Folgen der Abfüllung vor allem in Entwicklungsländern. Gerade in Ländern mit schlechter Trinkwasserqualität wird viel Flaschenwasser verkauft, die Folgen für die Umwelt sind hier nicht geringer. Und wie so oft trifft es besonders die Ärmsten der Armen, ironischerweise indirekt auch diejenigen, die sich das teure Flaschenwasser nicht leisten können. In Indien z. B. regt sich heftiger Widerstand gegen den Coca-Cola-Konzern, der grosse Mengen Grundwasser aus konzerneigenen Brunnen pumpt, um es in Flaschen abzufüllen - als Wasser oder Limonaden - oder um Mehrwegflaschen zu reinigen. Als Folge sinkt der Grundwasserspiegel und Brunnen in der Umgebung trocknen aus, so dass immer mehr Menschen keinen Zugang zu eigenem Wasser haben und Flaschenwasser kaufen müssen, was diesen Kreislauf verstärkt. Aber selbst in wasserreichen Ländern wie Kanada wachsen die Proteste gegen die Abfüllpraktiken der grossen Konzerne, die viele Millionen Liter kanadisches Grundwasser zu Bruchteilen des Endverkaufspreises fördern und als Flaschenwasser exportieren. Die Provinzregierung von Ontario hat bereits die Nutzung von Wasser aus den Grossen Seen für die Produktion von Flaschenwasser verboten.

   Aufbereitetes Leitungswasser dagegen ist eine wirklich umweltfreundliche Alternative. Das Leitungswasser ungereinigt zu verwenden, ist aus vielen Gründen weniger empfehlenswert, aber mittels eines Umkehrosmosegeräts und anschließender Aufbereitung kann man sich sein Trinkwasser zuhause mit wenig Aufwand selbst zubereiten. Das Umkehrosmoseverfahren beruht darauf, dass das Leitungswasser an einer Membran vorbeigespült wird, die winzige Poren enthält, die nur Wassermoleküle hindurchlassen. Alle größeren im Wasser befindlichen Moleküle oder Teilchen wie Schadstoffe oder Mikroorganismen werden direkt ins Abwasser gespült. Mittlerweile verbrauchen moderne Umkehrosmoseanlagen pro Liter gereinigtem Wasser nur noch ca. 1 Liter zusätzliches Brauchwasser. Damit hat Umkehrosmosewasser eine ausgezeichnete Ökobilanz.

   Durch den Filtrationsvorgang ist das Umkehrosmosewasser allerdings ‘gestresst’ und leicht sauer, weshalb immer wieder behauptet wird, es sei nicht gesund. Dr. Flanagans ‘Hunzawasserprodukte’ bieten hierfür die perfekte Lösung, denn sie geben dem Umkehrosmosewasser nach der Reinigung wieder genau das, was ihm zu ‘lebendigem’ Wasser fehlt: Struktur, Energie und positive Informationen. Die Kombination beider Technologien ermöglicht es uns, bei einer sehr positiven Umweltbilanz bestmögliches Wasser direkt aus dem Wasserhahn zu erhalten.