~ Reinigung ~

   Gutes Wasser sollte ‘lebendig’ und ‘leer’ sein. Quellwasser ist im Idealfall mineralarm und unbelastet. Alles, was zusätzlich an Stoffen im Wasser enthalten ist, braucht unser Körper nicht, schon gar keine belastenden Schadstoffe, Mikroorganismen oder andere Verunreinigungen.

   Wir haben also die Wahl, unser Wasser zu reinigen, bevor wir es trinken - oder unser Körper wird als Filter funktionieren und die belastenden Stoffe eliminieren müssen. Zumindest soweit er dazu in der Lage ist. Alles, was wir zu uns nehmen und nicht wieder aus unserem Körper ausscheiden können, bleibt logischerweise in uns zurück, und zwar in Zellen und Gewebe gespeichert. Der rumänische Wasserforscher Henri Coanda hat den Spruch geprägt: “Du bist, was Du trinkst”, Angesichts der sich in uns täglich anreichernden Schadstoffe ist das eine äusserst makabre Vorstellung.

   Wasser ist für uns als Transport- und Lösungsmittel lebensnotwendig. Aber auch wenn Wasser die Substanz ist, die die meisten Stoffe lösen kann, ist die Kapazität für die Aufnahme und Bindung von Stoffen begrenzt. Wenn wir nicht ‘leeres’ Wasser zu uns nehmen, verringert sich die Kapazität des Wassers, in unserem Körper Stoffe zu lösen und zu transportieren. Niemand käme auf die Idee, mit schmutzigem Wasser zu spülen, zu waschen oder zu putzen. Mit schmutzigem Wasser bekommen wir kein Geschirr und keine Kleider sauber. Genauso wenig können wir erwarten, mit ‘schmutzigem’ Wasser, also mit Wasser, das bereits viele (unerwünschte) Stoffe mit sich bringt, unseren Körper zu versorgen und zu reinigen. Je geringer der Gehalt an Mineralien und Schadstoffen im Wasser, das wir zu uns nehmen ist, desto grösser ist seine Fähigkeit, Stoffe in unserem Körper zu binden und in unsere Zellen zu transportieren oder aus unserem Körper auszuscheiden.

   Der Nobelpreisträger Dr. Alexis Carrel hat mit seinen Forschungen bewiesen, dass Zellen theoretisch ewig leben können. Er erhielt die Zellen von Hühnerherzen über mehrere Jahrzehnte hinweg am Leben (der Versuch wurde nach seinem Tod eingestellt), indem er dafür sorgte, dass sie in optimaler Nährflüssigkeit lagen. Carrel stellte fest, dass zwei Bedingungen erfüllt sein mussten, die unmittelbar mit der Transport- und Lösungsfunktion von Wasser zusammenhingen (sprich: von guter Wasserqualität abhängig waren):

  • das Wasser musste in der Lage sein, alle für die Zelle notwendigen Nährstoffe in die Zelle zu transportieren und
  • alle in der Zelle befindlichen Schad- und Giftstoffe aus der Zelle abzutransportieren.

   Inzwischen weiss man auch, dass nicht nur das Zellinnere, sondern auch die Zellumgebung, das Bindegewebe oder Interstitium, für unsere Gesundheit und Langlebigkeit äusserst wichtig ist. Genauso wie in den Zellen können um die Zellen herum Schadstoffe abgelagert und angesammelt werden. Sowohl für die Zellen (intrazelluläres Wasser) als auch für die Zellumgebung (extrazelluläres Wasser) ist die Wasserqualität und -reinheit von buchstäblich lebenswichtiger Bedeutung. Im Optimalfall ist Wasser wirklich rein im Sinne von ge-rein-igt, nämlich durch Dampfdestillation (nicht ganz so empfehlenswert, da die Wasserstruktur dabei zerstört wird) oder Umkehrosmose. Durch die beiden Verfahren werden nahezu sämtliche im Wasser gelösten Stoffe entfernt. Die dabei eintretende Entmineralisierung ist keineswegs, wie es oft behauptet wird, gesundheitsschädigend. Je leerer Wasser ist, desto besser kann es Stoffe aus unserem Körper entfernen. Mineralien nehmen wir aus unserer Nahrung deutlich mehr auf, als wir es mit Wassertrinken allein könnten.

   Auf diese Weise gereinigtes Wasser ist zwar ‘leeres’ Wasser, hat also eine erhebliche höhere Aufnahmekapazität für den Transport von Stoffen. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass zwar die Schadstoffe aus dem Wasser entfernt werden, die Schadstoffinformationen jedoch auf Schwingungsebene noch im Wasser gespeichert sind und so nach wie vor eine Belastung sind. Dr. med Barbara Hendel schreibt: Der Diplomphysiker Doktor Wolfgang Ludwig stellte fest, dass das Wasser trotz chemischer Reinigung noch bestimmte negative Signale der entfernten Schadstoffe enthielt, die je nach Wellenlänge für die Gesundheit schädlich sein können. Das bedeutet, dass selbst nach einer perfekten chemischen Reinigung des Wassers von Schadstoffen deren gesundheitsschädigende Wirkung noch keineswegs aufgehoben ist. Vielmehr hat sich die Gesamtbelastung des Wassers nur um eine - wenn auch sehr wichtige - Dimension, nämlich die chemisch-materielle, verringert.”
(Quelle: Dr. med Barbara Hendel: Wasser vom Reinsten)

  
Umkehrosmosewasser ist also noch kein gesundes, lebendiges Wasser. Es ist Wasser, das den ganzen Weg durch Wasserwerke und Rohrleitungen hinter sich gebracht hat und nach der Reinigung wieder energetisiert und strukturiert werden muss, um wieder zu lebendigem, gesundem Wasser zu werden.