~ Strukturierung ~

   Wie speichert Wasser die Informationen, die es enthält? Wasser besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Wassermolekülen. H2O, das bedeutet, zwei Wasserstoffmoleküle und ein Sauerstoffmolekül bilden die kleinste ‘Wassereinheit’, ein Wassermolekül. Wassermoleküle bilden einen sogenannten ‘Dipol’, der für viele der außergewöhnlichen Eigenschaften des Wassers verantwortlich ist. Da Wasserstoff und Sauerstoff unterschiedliche Ladungen haben, kann man sich ein Wassermolekül-Dipol wie eine Art Stabmagneten vorstellen, der an einer Seite positiv, an der anderen negativ geladen ist. Dadurch ziehen Wassermoleküle andere Wassermoleküle, aber auch andere Stoffe statt. Ohne diese Eigenschaft des Wassers wäre Leben nicht möglich.

   Die Wassermoleküle bilden untereinander Wasserstoffbrücken, die die einzelnen Wassermoleküle in losen Verbänden zusammenhalten. Man nennt das ‘Wassercluster’ (Cluster = Haufen). Je größer diese Clusterstrukturen, desto träger ist das Wasser. Je kleiner und strukturierter diese Haufen sind, desto höher ist die (physikalische) Energie des Wassers. Strukturierung/ Energetisierung führt auch zu veränderten Eigenschaften des Wassers wie einer verbesserten Informationsspeicherung. Strukturierung kann man - vielleicht leichter verständlich - in ‘Ordnung’ übersetzen. Wassermoleküle bilden kristalline, geordnete Strukturen; man spricht auch von ‘Flüssigkristallen’, vergleichbar mit Schneeflocken, die nichts anderes als kleine Eiskristalle sind. Schneekristalle entstehen, wenn sich in den Wolken winzige Tropfen eiskalten Wassers um Kristallisationskerne herum anlagern und in dieser Form gefrieren. Dabei bilden sich sechseckige Strukturen - Wassermoleküle neigen dazu, sich in Sechsergruppen zusammenzufinden - die alle unverwechselbar und einzigartig sind. Schneeflocken sind also winzige Individuen und ‘lebendig’. Dr. Henri Coanda hatte bei seinen Forschungen zum Hunzawasser entdeckt, dass jeder Schneekristall - entsprechend dem Blutkreislauf beim Menschen - ein Gefäßsystem enthalten ist, in dem Wasser zirkuliert.

  Auch in Wasser, besonders in lebendigem Wasser, sind kristalline Strukturen enthalten, auch in unserem Körperwasser, obwohl dort die Temperatur natürlich weit über dem Gefrierpunkt liegt. Je mehr kristalline Strukturen, desto höher die Energie bzw. der Ordnungsgrad. Wissenschaftler haben einen direkten Zusammenhang zwischen dem Ordnungsgrad von Wasser und unserer Gesundheit hergestellt. Dr. Wolfgang Ludwig schrieb:
“Je mehr und je größer der strukturierte, d. h. energetisierte Anteil im Wasser ist, umso besser ist seine Qualität für unseren Körper.” Und Dr. Alexis Carrel sagte: “Je höher der Ordnungsgrad im Zellwasser, desto besser ist die Zelle in der Lage, ihre Stoffwechselreste zu beseitigen.”

   Wassermoleküle ordnen sich ebenso wie Eiskristalle um ‘Kristallisationskerne’ herum an. Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Patrick Flanagan hat jahrzehntelang das Hunzawasser erforscht, das den Bewohnern des Hunzatals ihre legendäre Langlebigkeit und Gesundheit verliehen haben soll. Dabei stellte er fest, dass die Besonderheit dieses Wassers nicht in seinen Inhaltsstoffen lag, sondern in seiner besondern physikalischen Struktur, und dass darin ein deutlicher Unterschied zu anderen Formen der Energetisierung liegt. Auch die Strukturierung führt zu einer Energetisierung, aber zu einer dauerhaften statt zu einer vorübergehenden wie bei Energetisierungen durch Edelsteine, Magnetisierung oder Verwirbelungen. Flanagan maß die Wirksamkeit der Energetisierungen durch eine Messung der Oberflächenspannung. Oberflächenspannung macht Wasser energiereicher und körpergerechter. In der ayurvedischen Medizin wird seit Jahrtausenden empfohlen, heißes Wasser zu trinken. Durch die beim Erhitzen zugeführte Energie hat dieses Wasser, wie das Hunzawasser, eine verringerte Oberflächenspannung und verbessert dadurch die Aufnahme in die Zellen, den Nährstofftransport und die Entgiftung. Sprich: Eine niedrigere Oberflächenspannung verbessert all die Faktoren, die Dr. Alexis Carrel postulierte, um Zellen ‘ewiges Leben’ zu geben. Wasser, das durch unser Rohrleitungssystem gepresst wird, hat dagegen eine erhöhte Oberflächenspannung.
 

  Dr. Flanagan stellte fest, dass winzige Mineralteilchen (Kolloide) im Hunzawasser wie Kristallisationskerne wirken und normales Wasser in Wasser mit einem deutlich erhöhten Flüssigkristallanteil umwandeln, das unserem ebenfalls hochstrukturierten Körperwasser ähnlicher wird. Diese Form der Energetisierung ist dauerhaft und kann durch Schütteln oder Bewegen des Wassers nicht verloren gehen. Dr. Flanagan schreibt:
“ Dieser Test ist eindeutig, da er beweist, dass das Phänomen eine Strukturierung infolge der Änderung der Geometrie der Wassermoleküle ist. Wenn wir den gleichen Test durchführen und dabei aber einen oberflächenaktiven Stoff wie Seife dem Wasser zufügen, wird keine wie auch immer geartete Bewegung die Oberflächenspannung wieder auf ihren früheren Wert anheben. […]
Wenn wir mit Kristallen geladenes Wasser trinken, wird dies gewaltig bewegt, bis es in den Magen kommt. Ist es einmal im Blut, macht es noch mehr Turbulenzen durch. Von seiner Struktur bleibt sehr wenig, wenn überhaupt etwas, übrig, bis es schliesslich in den Körperflüssigkeiten verdünnt ist.“
(Quelle: Patrick Flanagan: Elixiere der Jugendlichkeit)

  Warum ist Strukturierung so wichtig? Dipl.-Ing Eckart Pinnow schreibt:
“Wird Wasser beispielsweise mit Schwingungen einer bestimmten Frequenz behandelt, so gruppieren sich die Wassercluster durch aufbrechende und sich neu bildende Wasserstoffbrücken so um, dass sie exakt mit der äusseren Schwingung in Resonanz gehen und so ein für diese Frequenz typisches Muster bilden. Die Möglichkeiten dieser (Um-)Strukturierung sind nun massgebend für die Aufnahme, die Abgabe und die Löschung von Informationen. Dies kann man sich wie bei einem Tonband vorstellen, bei dem ja auch die Struktur der Eisen-Dipole auf dem Tonband verändert wird, um die Information der elektromagnetischen Tonschwingungen zu speichern.”
(Quelle: Eckart Pinnow Lebensenergie und Struktur des Wassers)

  Strukturiertes Körperwasser ist also eine der Grundbedingungen für ein gesundes Körpersystem. Durch eine Flüssigkristallbildung nach Dr. Flanagan wird das Wasser nicht nur umstrukturiert, sondern auch die Schadstoffinformationen gelöscht, die sich in der vorigen Wasserstruktur in Form von Molekülanordnung gespeichert war. Unser Körper geht in Resonanz mit Schwingungsinformation. Der Biophotonen-Forscher Prof. Dr. Popp geht davon aus, dass die Zellen nur in einer geordneten Wasserstruktur Informationen der DNA-Moleküle weitergeben können.

Marco Bischof und Franziska Rohner schreiben:
“Die Betrachtung der Rolle von Wasser und Wasserstrukturen in der Entstehung von Krankheiten könnte sich sehr wohl als einer der wichtigsten umgreifenden, systemischen Standpunkte herausstellen. Gerade bei den vielen modernen Krankheiten, die klar multifaktoriellen Ursprungs sind, eröffnet die Beurteilung des WasserMilieus eine neue ganzheitliche DiagnoseMöglichkeit, wie der koreanische Wasserforscher Prof.Mu Shik Jhon (Korea Advanced Institute of Science and Technology, Seoul) schreibt. Viele Krankheiten zeigen längere NMRRelaxationszeiten im Wassermilieu der Zellen - mit anderen Worten vermutlich einen Strukturverlust gegenüber normalen Zellen. Am besten kennt man diese Veränderung bei Krebszellen. Auch bei von Viren und Bakterien verursachten toxischen Zuständen und bei Immunschwäche (AIDS) hat man sie festgestellt. In diabetischen BetaZellen oder Rezeptoren könnte das Wasser nach Jhon ebenfalls weniger strukturiert sein als dasjenige in normalen Zellen, weil das InsulinMolekül hydrophil und ein WasserStrukturmacher ist. [...]
Mikesell stellt, Erkenntnisse verschiedener Forscher zusammenfassend, fest, dass Zellmembranen und Zellskelett im Zytoplasma von gesundem Gewebe von strukturiertem Wasser umgeben sind, das mit aerobem Metabolismus, basischem pH, hohem Kaliumspiegel und niedrigem Natrium und Kalziumgehalt korreliert. Sich teilende, gesunde Zellen sowie Zellen in toxischem und Krebszustand hingegen befinden sich in einem anaeroben metabolischen Zustand. Ihr Zytoplasma weist vorwiegend unstrukturiertes Wasser, eine sauren pH, erniedrigten Kalium und hohen Natrium und Kalziumgehalt auf. Wie der erniedrigte Turgor der Zellen im Alter vermuten lässt, entstrukturiert auch Alterung das Wasser in den Zellen.”
(Quelle: Marco Bischof und Franziska Rohner: Wasserstrukturen und ihre biologische Bedeutung)

   Die Bewohner des Hunzatals, bei denen ein Alter von 120, 130 noch vor einigen Jahrzehnten durchaus normal und üblich war, haben deutlich gemacht, dass Langlebigkeit im Sinne Dr. Carrels durchaus menschenmöglich ist. Dr. Flanagans Forschungen und die zahlreicher anderer Wissenschaftler haben gezeigt, dass die Strukturierung des Wassers und die dadurch mögliche verstärkte und dauerhafte Energetisierung und Informierung eine Schlüsselrolle dabei spielen könnte.

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