~ Mülldeponie ~

   In unserem Bindegewebe und unseren Zellen werden alle Stoffe gelagert, die unser Körper nicht loswerden kann - z. B. über die Nieren oder die Lunge. Die Rechnung hierbei ist ganz einfach: Wenn wir mehr Schadstoffe zu uns nehmen und beim ganz normalen Zellstoffwechsel erzeugen als unser Körper abtransportieren kann, desto mehr Müll sammelt sich im Laufe der Jahre in unserem Körper an.

   Wenn wir nur 1 Gramm pro Tag ansammeln, dann sind das 365 Gramm pro Jahr, in 10 Jahren 3,65 Kilo bzw. in 20 Jahren fast 22 Kilo. Diese Gewichtszunahme wäre an sich schon unerfreulich genug, aber wir sprechen hier nicht von Körperfettzunahme, sondern einer wachsenden Menge an potentiell schädlichen Substanzen, die sich in unserem Körper anreichern.

   Dr. Alois Riedler schreibt:
“Besonders problematisch sind Pestizide und Schwermetalle. die darüber hinaus auch noch eine zerstörende Wirkung auf das Gewebe ausüben. Wenn wir in unserem Organismus täglich nur ein Gramm abspeichern, das wir nicht ausscheiden können, dann sind das pro Jahr 365 Gramm, in 10 Jahren 3,65 Kilo und in 50 oder 60 Jahren 22 Kilo. Die Folge dieser Verschlackung ist jedoch nicht nur eine Gewichtszunahme, es tritt zugleich auch eine Versäuerung und eine Verfettung des Bindegewebes ein. Durch die Verschlackung und Verfettung wird natürlich die Passage vom Blutgefäß zur Zelle immer schwieriger. Wo früher relativ freier Zugang möglich war, befindet sich jetzt feste Substanz, die den Fluß mit fortschreitendem Alter mehr und mehr behindert. Der Organismus versucht auszugleichen, indem er im Gefäßsystem den Druck erhöht.

   In den zivilisierten Ländern akzeptiert man daher wie selbstverständlich, daß mit steigendem Alter auch der Blutdruck steigt. Dass hoher Blutdruck aber nur Ausdruck der immer schlechter werdenden Durchlässigkeit dieses Zwischengewebes ist, ist bis in das Bewusstsein der orthodoxen Medizin noch nicht vorgedrungen. Das Zwischenzellgewebe befindet sich sozusagen im Niemandsland der Medizin. Der Organismus erhöht also seinen Druck im Gefäßsystem. Wenn dieser Druck zu hoch wird, wird der Arzt aufgesucht. Dieser verschreibt dann meist ein Medikament, das den Druck wieder senken soll, ohne jedoch zu überlegen, warum der Druck überhaupt steigen mußte. Wenn hier nicht nach der Ursache gefragt wird und keine sinnvolle Korrektur erfolgt, dann verschlimmert sich das Ganze noch weiter. Der Körper erhält eine chemische Substanz, die zwar den Druck senkt, aber dadurch gleichzeitig die Versorgung der Zellen drosselt, die jetzt von weniger Flüssigkeit erreicht werden. Außerdem wird mit dem Medikament ein synthetischer Stoff in den Körper eingebracht, der u. U. wieder im Bindegewebe abgelagert wird, weil er nicht ausgeschieden werden kann. Zu hoher Blutdruck ist auf Dauer nicht bekömmlich. Irgendwann brechen die Gefäße und es kommt zu einem Stop der Durchblutung. Bevor diese Situation eintritt, gibt es jedoch schon Probleme auf Zellebene. Die Zelle erhält weniger und weniger Nahrung und steht damit unter immer größerem Stress, bis schliesslich ihre Funktion erlahmt und sie abstirbt. Es gibt aber noch eine andere gefährlichere Möglichkeit.

   Jede Zelle trägt das Gedächtnis ihrer gesamten Entwicklung in sich. Sie weiss, dass sie vor langen Generationen einmal eine Ein-Zelle war. Wenn nun die Nahrungsversorgung zusammenbricht, werden archaische Mechanismen aus der Frühzeit der Zelle wieder aktiviert. Um überleben zu können, beginnt die Zelle sich selbständig zu machen, und wächst auf eigene Faust weiter. Sie weiss, dass sie nur dann überleben wird, wenn sie schnell wächst, sich schnell teilt und auf ihre Umgebung keine Rücksicht nimmt. Dieser Rückfall in ein Urmuster tritt nie willkürlich auf, sondern entsteht immer aus einer für die Zelle lebensbedrohenden Situation. Alle Volkskrankheiten wie Herz- und Hirnschlag, Rheuma, Krebs oder Osteoporose sind untrennbar mit diesen Verschlackungszuständen, der Übersäuerung und der verminderten Sauerstoffversorgung verbunden. Sie sind Endzustände jahrzehntelanger Fehlfunktionen und schleichend fortschreitender Vorgänge im Organismus und besonders im Bindegewebe. Leider sind viele Menschen derart unsensibel, dass sie erst dann aufmerksam werden, wenn die Katastrophe bereits eingetreten ist. Hier schliesst sich der Bogen zum Wasser hin, denn durch hochwertiges Wasser, durch Wasser, das in der Lage ist, Lösungsmittel zu sein, können wir für die Reinigung unseres Bindegewebes sorgen. Nicht umsonst ist es gerade bei dem intensivsten Reinigungsprozess, den wir kennen, dem Fasten, besonders wichtig, hochwertiges Wasser mit besten Lösungsmitteleigenschaften zuzuführen. d. h. Wasser, das nicht durch darin enthaltene Stoffe bereits in seiner Aufnahmefähigkeit beschränkt ist. Jahre und Jahrzehnte vor Eintritt einer Katastrophe muß gehandelt werden.”
(In: Das Wasserwesen Mensch, Der Freie Arzt, Zeitschrift für freiheitliche Ordnung im ärztlichen Beruf; Nr. 5/93)

   Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Patrick Flanagan hat bei seinen Forschungen zum Hunzawasser eine Möglichkeit entwickelt, Wasser ‘flüssiger’ zu machen. D. h., durch eine Umstrukturierung des Wassers wird dessen Oberflächenspannung zu verringert und somit seine Fließgeschwindigkeit erhöht. Dadurch können die hier beschriebenen Vorgänge vermindert werden.