~ Wasserstoff ~

   Wasser besteht zu zwei Dritteln aus Wasserstoff und ist das leichteste und am häufigsten vorkommende Element im Universum. Das Wasserstoffatom ist das kleinste aller Atome; es ist so klein, dass es Stahl durchdringen könnte. Wasserstoff besteht im Normalfall lediglich aus einem Proton und einem einzigen Elektron. Elektronen sind ein ganz entscheidender Faktor für die Zellkommunikation und eine Art Faktor für ‘Lebendigkeit’. Es gibt eine Sonderform des Wasserstoffs, nämlich Wasserstoff mit einem zusätzlichen, lose gebundenen und dadurch leicht verfügbaren Elektron. Der Nobelpreisträger Albert Szent-Gyorgyi nannte diese Form des Wasserstoffs ‘aktiven’ Wasserstoff und schrieb ihm eine wichtige Rolle in der menschlichen Biochemie zu. Dr. Patrick Flanagan hatte bei seinen Untersuchungen zum Hunzawasser festgestellt, dass dieser aktive Wasserstoff in den Körperflüssigkeiten jedes Lebewesens vorkommt, ebenso in frischem Obst und Gemüse. Die einzigen Zellen, die keinen aktiven Wasserstoff mehr enthalten, sind Krebszellen.

   Auch berühmte Heilwässer wie das Wasser von Lourdes oder das von Flanagan erforschte Hunzawasser, enthalten diese besondere Form des Wasserstoffs. Szent-Gyorgyi nannte ihn “Treibstoff des Lebens”. Wasserstoff ist, verkürzt dargestellt, so etwas wie umgewandelte Sonnenenergie, die zusammen mit Sauerstoff für die Energieerzeugung in unseren Zellen (ATP-Produktion) sorgt. Nicht umsonst gilt Wasserstoff auch als die Energiequelle der Zukunft und damit als eine Antwort auf drängende ökologische Fragen.

   Wir Menschen werden mit einem Speicher von negativem Wasserstoff geboren; dies zeigt die Wichtigkeit für unseren Organismus. Für Vitamine oder Aminosäuren/ Eiweiss haben wir dagegen nur Kurzzeitspeicher. Das Körperorgan, das den meisten Wasserstoff speichern kann, ist die Leber, die nicht zufällig unser wichtigstes Entgiftungsorgan ist. Unser Wasserstoffspeicher erschöpft sich allerdings im Lauf unseres Lebens. Diese Art von aktivem Wasserstoff ist in großen Mengen in frischem Obst und Gemüse enthalten. Sobald wir unsere Nahrung aber über größere Strecken transportieren, lagern, trocknen, kochen oder braten usw. geht der aktive Wasserstoff verloren. Allein durch Berührung mit Metall wie von Messern oder Kochtöpfen verflüchtigt sich der Wasserstoff. Schon ab dem Moment, an dem eine Frucht vom Baum gepflückt wird, beginnt der Wasserstoffgehalt nachzulassen.

   Prof. Vincent hatte den aktiven, negativ geladenen (also mit einem zusätzlichen Elektron versehenen) Wasserstoff mittels des rH-Werts gemessen als einen der drei Faktoren, die über die optimale Wasserqualität und damit unsere Lebenserwartung entscheiden. Wasserstoff ist laut Dr. Flanagan das “ultimative Antioxidans”, also ein Radikalenfänger, der aggressive Freie Radikale entschärfen und damit unsere Zellen und Erbsubstanz vor Beschädigungen und Zerstörungen schützen kann. Freie Radikale sind Moleküle, die einen Elektronenverlust erlitten haben, während Antioxidantien Moleküle sind, die ein Elektron abgeben können. Unter allen Antioxidantien nimmt Flanagans aktiver Wasserstoff insofern eine Sonderrolle ein, als er nicht nur das einzige Antioxidans ist, das bei der Neutralisierung Freier Radikale nicht selbst zu einem Freien Radikal wird, sondern weil er auch alle anderen Antioxidantien ‘recyceln’ kann, wenn diese durch die Elektronenabgabe bei der Neutralisierung selbst aggressiv werden.

   In einem Vortrag erzählte Flanagan, dass der Sharmapa, einer der wichtigsten Halter der Lehren des tibetischen Buddhismus, gesagt habe, diese Form des Wasserstoffs sei “nicht ganz Prana, aber fast Prana”. Prana ist ein Wort, das aus dem Sanskrit stammt und in der hinduistischen Lehre mit Leben, Lebenskraft oder der universellen Lebensenergie gleichgesetzt wird - vergleichbar mit dem chinesischen Qi oder Chi.

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